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Chinas Durchgreifen – Belastungen für EM-Unternehmen

September 2021 - 8 min lesen

Unternehmen in China erleben wachsende Belastungen, denn Sektoren wie Technologie, Immobilien und Bildung werden zunehmend Geldstrafen und Beschränkungen auferlegt. Aber es zeichnen sich auch ausgewählte Chancen ab.

Im vergangenen Jahr startete die chinesische Regierung eine Kampagne zur Zerschlagung von Monopolen und zur Eindämmung von Preisdruck. Daher führte sie für mehrere Sektoren neue Vorschriften und Geldstrafen ein. Infolge dieser Maßnahmen fielen die Aktienkurse, und die Kreditspreads weiteten sich stark aus. Zwar macht das derzeitige scharfe Vorgehen chinesischen Unternehmen sicherlich zu schaffen, dennoch erkennen wir einen Weg nach vorne, hin zu längst überfälligen Reformen in verschiedenen Bereichen der chinesischen Wirtschaft.

Anlegern, die die längerfristigen Auswirkungen dieser Entwicklungen auf den Markt abschätzen möchten, bietet die Vergangenheit einige Anhaltspunkte: Ein Rückblick auf ähnliche Zeiten harten Durchgreifens zeigt, dass die chinesische Regierung Beschränkungen schließlich gelockert hat, um die Dynamik des Wirtschaftswachstums nicht zu ersticken, und in den meisten dieser Fälle hat die anfängliche negative Marktreaktion Kaufgelegenheiten für langfristige Anleger geschaffen.
 

Ein Rückblick auf die idiosynkratischen (oder nicht so idiosynkratischen) Durchgriffe

Man könnte meinen, dass die verschiedenen jüngsten Maßnahmen der Regierung idiosynkratischer Natur sind – sie betrafen zunächst nur den Immobiliensektor, dann den Technologiesektor und schließlich den Verbraucher- und den Bildungssektor. Unseres Erachtens lassen sich nach dem Chaos jedoch Tendenzen erkennen, wenn man die Situation aus einem reformorientierten Blickwinkel betrachtet.

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