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Renten

Vier Themen für das Versicherungs-Assetmanagement im Jahr 2021

Februar 2021 - 11 min lesen

Versicherer haben die Pandemie recht gut überstanden, aber wahrscheinlich steht ihnen noch ein langer, holpriger Weg der Erholung bevor.

  1. EFFIZIENTER KAPITALEINSATZ: Versicherer stehen vor einer besonderen Herausforderung, da sie die Eigenkapitalanforderungen der Aufsichtsbehörden navigieren müssen. Diese können sich erheblich auf die Attraktivität verschiedener Anlageklassen auswirken. Aus unserer Sicht bieten sich weiterhin Gelegenheiten für Versicherer, ihre Anlageziele durch die sorgfältige Berücksichtigung dieser Einschränkungen zu erreichen.
     
  2. DIREKTANLAGEN ZUR RENDITESTEIGERUNG: Direktanlagen können Diversifizierung sowie eine potenzielle Illiquiditätsprämie bieten, während die Kreditqualität gewahrt wird. Da die privaten Märkte sowohl immer größer als auch immer vielfältiger werden, dürfte der Anteil von direkten Krediten, verbrieften Produkten und strukturierten Vermögenswerten an Versicherungsportfolios unseres Erachtens weiter wachsen.
     
  3. MULTI-ASSET-STRATEGIEN UND EIN BOTTOM-UP-ANSATZ: Ein Bottom-up-Ansatz innerhalb von Anlageklassen und Sektoren ist von enormer Bedeutung. Um jedoch bei einer wachsenden Zahl von Anlageplattformen relative Wertchancen aufdecken zu können, braucht es große, globale Teams mit einem umfassenden Überblick über öffentliche und private Märkte – und den Möglichkeiten, Chancen schneller und effizienter aufzugreifen und auf Krisen zu reagieren.
     
  4. ESG: Von sozialen Unruhen bis hin zu Naturkatastrophen rückte das Jahr 2020 ESG-Faktoren erneut in den Fokus – die zwar an Bedeutung gewinnen, aber auch mit den Anlagezielen der Portfolios von Versicherern in Einklang gebracht werden müssen.

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